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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit Zugewinnen erwartet / Märkte starten erneuten Erholungsversuch - Neue Berichte zu Omikron-Variante geben Anlass zur Hoffnung

Die Wiener Börse dürfte am Montag mit Zugewinnen in den Handel starten. Rund eine halbe Stunde vor Handelsbeginn deutete eine Indikation auf den heimischen Leitindex ATX auf ein Plus von 0,85 Prozent. Auch an den Leitbörsen in Europa dürfte es zum Start in ähnlichem Ausmaß nach oben gehen.

Nach zwei unruhigen Wochen an den Börsen mit teils kräftigen Kursschwankungen, dürften die Märkte zum Wochenauftakt somit einen neuerlich Erholungsversuch starten. Dabei fielen die Vorgaben aus Übersee negativ aus. Am Freitag gaben die US-Börsen klar nach und auch die Märkte in Asien schlossen am Montag weitgehend tiefer.

Neue Berichte zur Omikron-Variante des Coronavirus bereiten den Anlegern Anlass zum Aufatmen. Aus Südafrika wurde berichtet, dass die Omikron-Variante offenbar vergleichsweise milde Symptome verursache. Außerdem hätten die meisten Patienten, die wegen Omikron in Kliniken lägen, Vorerkrankungen. Allerdings ist die Datenbasis noch gering.

Am Wiener Handelsparkett könnten die Papiere der heimischen Immofinanz einen Blick wert sein. Wie am vergangenen Freitag nach Handelsschluss bekannt wurde, hat die vom tschechischen Milliardär Radovan Vitek kontrollierte CPI Property Group (CPIPG) ein Kaufangebot für das Unternehmen gelegt. Demnach bietet CPIPG den Aktionären 21,20 Euro in bar pro Immofinanz-Aktie auf einer cum-Dividenden-Basis. Bisher hält die Gruppe bereits 21,4 Prozent an der Immofinanz.

Nachrichten gab es am Wochenende zudem vom steirischen Anlagebauer Andritz. Dieser hat in Mexiko eine großen Auftrag rund um die Modernisierung und Aufrüstung von neun Wasserkraftwerken erhalten. Der Auftragswert für Andritz liege im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte das ATX-Unternehmen am Wochenende mit.

Am Freitag hatte der ATX um 0,21 Prozent höher bei 3.697,77 Punkten geschlossen. Ein deutliches Kursplus von rund 3,6 Prozent verbuchten dabei die Aktien des Caterers Do&Co, nachdem das Unternehmen einen neuen Auftrag in den USA an Land ziehen konnte. Klar schwächer schlossen hingegen die Titel der Addiko Bank mit einem Minus von 5,4 Prozent.

Die größten Kursgewinner im prime market am Freitag:

Do&Co      +3,58% 72,30 Euro
Semperit   +3,01% 27,40 Euro
Rosenbauer +2,29% 49,10 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Freitag:

Addiko Bank -5,42% 13,10 Euro
Polytec     -2,91% 7,01 Euro 
AMAG        -2,46% 39,60 Euro

pma/ger

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