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ROUNDUP: Keine Entspannung bei Spritpreisen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Höhenflug der Spritpreise hält an. Diesel ist nach seinem Allzeithoch vom Sonntag noch einmal teurer geworden, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Am Dienstag wurden im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,560 Euro pro Liter fällig. Das ist ein halber Cent mehr als am Sonntag und ein Anstieg von 3,4 Cent im Vergleich zur Vorwoche.

Super E10 verteuerte sich ebenfalls. Mit 1,671 Euro pro Liter ist es noch 3,8 Cent von seinem Allzeithoch aus dem September 2012 entfernt. Auf Wochensicht legte der Kraftstoff um 2,4 Cent zu.

Die Spritpreise werden insbesondere vom Ölpreis nach oben getrieben. Bei Diesel kommt ein saisonaler Effekt hinzu. Die starke Nachfrage nach Heizöl im Herbst lässt den Preis zusätzlich steigen.

ADAC-Kraftstoffmarktexperte Jürgen Albrecht sieht allerdings Spielraum bei der Mineralölwirtschaft für Preissenkungen. Das aktuelle Niveau an den Zapfsäulen lasse sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht alleine durch den gestiegenen Ölpreis und die seit Anfang des Jahres geltende CO2-Abgabe erklären, sagte er. "Wenn die Verbraucher ihre Marktmacht noch bewusster einsetzen, könnten sie hier durchaus etwas erreichen."/ruc/DP/eas

 ISIN  FR0000120271  GB0007980591  GB00B03MLX29  IT0003132476  US30231G1022

AXC0222 2021-10-20/14:30

Relevante Links: TotalEnergies SE, BP plc, Royal Dutch Shell plc, Eni S.p.A., Exxon Mobil Corporation

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