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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX gewinnt 0,64 Prozent / Delta-Variante des Coronavirus im Fokus

Die Wiener Börse hat sich am Dienstagvormittag mit Aufschlägen präsentiert. Der heimische Leitindex ATX stieg um 10 Uhr um 0,64 Prozent auf 3.530,91 Punkte. Der ATX-Prime erhöhte sich um 0,53 Prozent auf 1.788,00 Zähler.

Am Markt sei allerdings erhöhte Vorsicht angesagt, hieß es am Markt. Dafür verantwortlich sei die Verbreitung der neuen Delta-Variante des Coronavirus, die nun auch zu Lockdown-Maßnahmen in China geführt hätten. Zudem seien die jüngsten Einkaufsmanagerindizes aus den USA und China unter den Erwartungen ausgefallen.

"Der datenseitige Fokus richtet sich heute in die USA, wenngleich der Auftragseingang der Industrie nach den bereits veröffentlichten Durable Goods Orders keine großen Spuren an den Finanzmärkten hinterlassen dürfte", schrieben die Experten der Helaba in ihrem Tageskommentar. Spannend werde es erst am Mittwoch wieder mit den Einkaufsmanagerindizes des Dienstleistungssektors.

Seitens der Berichtssaison öffnete der Leiterplattenhersteller AT&S seine Bücher. Er hat im ersten Geschäftsquartal 2021/22 (per Ende Juni) mit 317,7 Mio. Euro um 28 Prozent mehr Umsatz erzielt und das operative EBITDA gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte auf bereinigter Basis leicht zu, das Nettoergebnis war auf bereinigter Basis jedoch weiterhin leicht negativ. Die AT&S-Aktie legte zunächst um 3,15 Prozent zu und führte somit das Prime-Market-Segment an.

Hinsichtlich der ATX-Schwergewichte zeigten sich die Titel der Erste Group um 0,96 Prozent höher. OMV steigerten sich um 1,18 Prozent und Verbund um 1,92 Prozent. Für die Titel der voestalpine ging es um geringere 0,48 Prozent hinauf. Wienerberger bewegten sich mit minus 0,06 Prozent kaum.

sto/spo

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