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Wiener Börse (Mittag) - ATX verliert 0,75 Prozent / Negatives Umfeld - RBI, Erste Group und Palfinger nach Zahlen im Plus - Andritz mit Abschlägen

Die Wiener Börse hat sich heute, Freitag, zu Mittag bei moderatem Volumen mit schwächerer Tendenz präsentiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 3.495,72 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 26,44 Punkten bzw. 0,75 Prozent. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,71 Prozent tiefer bei 1.772,12 Punkten.

Nach negativen Asien-Vorgaben zeigte sich auch das europäische Umfeld im roten Bereich. In den Fokus rückten am Vormittag an der Wiener Börsen zahlreiche aktuelle Unternehmensnachrichten.

So hat die Raiffeisen Bank International (RBI) ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2021 dank einer niedrigeren Vorsorge für Kreditausfälle um zwei Drittel auf 612 Mio. Euro gesteigert. Unter dem Strich kletterte das Ergebnis im ersten Halbjahr um 66 Prozent auf 612 Mio. Euro. Die Risikokosten sanken auf von 312 Mio. auf 110 Mio. Euro. Raiffeisen-Aktien reagierten mit plus 2,95 Prozent auf die Nachrichten.

Auch die Erste Group hat im ersten Halbjahr 2021 ihr Ergebnis dank niedrigerer Risikokosten und solider Erträge deutlich gesteigert. Der Nettogewinn erhöhte sich auf 918 Mio. Euro, nach 294 Mio. in der Vorjahresperiode 2020, und übertraf damit auch den Nettogewinn des ersten Halbjahrs 2019 von 732 Mio. Euro. Für die Aktionäre ist eine weitere Dividende von 1 Euro je Aktie geplant, nachdem bereits 0,5 Euro/Aktie für 2020 ausgeschüttet wurden. Die Aktien der Erste Group gewannen zu Mittag 0,93 Prozent.

Hingegen büßten Andritz nach Zahlen 1,96 Prozent ein. Der Technologiekonzern hat im ersten Halbjahr seine Ergebnisse trotz eines leichten Umsatzrückgangs deutlich gesteigert und rechnet auch für das Gesamtjahr mit einer ähnlichen Entwicklung sowie einer Verbesserung der Rentabilität.

Palfinger konnten sich um 1,53 Prozent verbessern. Der Salzburger Kranhersteller hat im ersten Halbjahr 2021 ein Rekordergebnis hingelegt.

Schwächer zeigten sich die Ölwerte. So büßten OMV 2,28 Prozent an Wert ein und Schoeller-Bleckmann gaben um 2,22 Prozent nach. Bei den Versorgern knüpften Verbund mit minus 3,36 Prozent an die klaren Vortagesverluste an. EVN schwächten sich um 1,43 Prozent ab.

ger/fpr

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