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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Zuwächsen / Beschlüsse der EZB positiv aufgenommen - EZB will das Tempo der Anleihenkäufe im dritten Quartal erhöhen

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Donnerstag im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um zwei Basispunkte auf -0,19 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 21 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future legte um 0,15 Prozent zu.

Die Bekanntgabe der heutigen Beschlüsse der EZB wirkte positiv auf die Anleihenkurse. In der ersten Zinssitzung nach der Verabschiedung einer neuen geldpolitischen Strategie bekräftigten Europas Währungshüter ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihenkäufen.

Das zu Beginn der Corona-Pandemie aufgelegte, besonders flexible Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen führt die EZB bis mindestens Ende März 2022 fort. Obwohl angesichts der anziehenden Konjunktur die Zweifel an der Notwendigkeit solcher Käufe wachsen, will die Notenbank das Tempo der Wertpapierkäufe im dritten Quartal erhöhen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  -0,70   -0,68  -0,02       2                       
5 Jahre  -0,59   -0,57  -0,02       10                      
10 Jahre -0,19   -0,17  -0,02       21                      
30 Jahre 0,43    0,45   -0,02       35                      

ste/sto

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