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Maschinenbauer: Fachkräftemangel verschärft sich wieder

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 will die Mehrheit der Maschinenbauer wieder neue Jobs schaffen. Drei von vier Unternehmen rechnen bis Ende des laufenden Jahres mit einem Personalaufbau, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter rund 570 Personalverantwortlichen hervorgeht. Dabei zeichnet sich ein Mangel an Fachkräften ab. Das gilt vor allem für Ingenieurberufe und Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Mehr als 40 Prozent der Befragten rechnen hier mit einer Verschärfung der Lage in den kommenden sechs bis zwölf Monaten.

"Zur Lösung der großen Aufgaben unserer Zeit - die Digitalisierung und die Entwicklung klimafreundlicher Technologien - benötigen die Unternehmen viele gut ausgebildete Menschen", sagte Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer. Viele Beschäftigte gingen derzeit in Rente und müssten ersetzt werden. "Der Personalengpass darf sich nicht zur Fortschrittsbremse entwickeln", warnte Rauen.

Händeringend gesucht sind den Angaben zufolge auch Auszubildende. Die Unternehmen hätten aktuell Schwierigkeiten, Kontakt zu potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern aufzunehmen und Interesse für angebotene Stellen zu wecken, erläuterte der VDMA. Demnach gaben 44 Prozent der Befragten an, Schwierigkeiten bei der Rekrutierung aufgrund von Corona-Kontaktbeschränkungen zu haben. 55 Prozent erhielten nach eigenen Angaben aufgrund der Corona-Krise weniger Bewerbungen./mar/DP/mis

AXC0105 2021-06-11/09:48

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