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Gea startet besser ins Jahr als gedacht - Rohstoffkosten kaum ein Thema

Gute Geschäfte mit der Lebensmittel-, Milch und Pharmaindustrie haben dem Maschinen- und Anlagenbauer Gea einen überraschend starken Jahresstart beschert. Zudem profitierte der MDax -Konzern von Einsparungen durch die laufende Restrukturierung sowie von niedrigeren Reise- und Marketingkosten. Die Jahresziele für den Umsatz und den Gewinn bestätigte Konzernchef Stefan Klebert bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal am Dienstag. "Der gute Start ins Jahr unterstreicht das stabile Geschäftsmodell. Zudem greift der Unternehmensumbau und das wird sich noch fortentwickeln," sagte Klebert im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Bei einem leichten Umsatzwachstum aus eigener Kraft soll 2021 weiterhin ein operatives Ergebnis zwischen 530 und 580 Millionen Euro herauskommen nach knapp 533 Millionen Euro 2020. Im abgelaufenen ersten Quartal steigerte Gea den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Restrukturierungsaufwendungen im Jahresvergleich bereits um gut 15 Prozent auf rund 121 Millionen Euro. Analysten hatten hier im Mittel weniger auf dem Zettel.

Ein profitableres Geschäft mit Neumaschinen trug dazu ebenso bei wie die Restrukturierung, der auch Jobs zum Opfer gefallen waren, sowie geringere Reise- und Marketingkosten. Die operative Gewinnmarge konnte das Unternehmen um 1,8 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent verbessern. Mittelfristig war Klebert für diese Kennziffer schon im Frühjahr optimistischer geworden: Für 2022 peilt er 12,5 bis 13,5 Prozent an./mis/he

 ISIN  DE0006602006

AXC0079 2021-05-11/07:35

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