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Wiener Börse (Mittag) - ATX verliert 0,25 Prozent / Anlegerstimmung nach Gewinnen im Frühhandel europaweit etwas eingetrübt

Die Wiener Börse hat sich am Donnerstagmittag mit leichter Tendenz präsentiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 3.197,43 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,25 Prozent. Nach moderaten Gewinnen im Frühhandel hatte er im Verlauf sein Vorzeichen gewechselt. Auch an den europäischen Leitbörsen trübte sich die Stimmung mittlerweile etwas ein. Zum Handelsauftakt hatte noch die Aussicht auf eine noch lange Zeit ultralockere US-Geldpolitik für Unterstützung gesorgt.

Im weiteren Handel könnte nun die Tendenz an der Wall Street Impulse liefern. Zudem werden in den USA aktuelle Arbeitsmarktnachrichten publiziert, welche im Fokus stehen sollten.

In Wien herrscht eine negative Stimmung bei den schwergewichteten Banken vor. BAWAG verbilligten sich um 1,1 Prozent. Erste Group gaben um 0,2 Prozent nach und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von 0,6 Prozent verbuchen.

Bei dünnen Handelsumsätzen legten die Frequentis-Papiere um 2,8 Prozent zu, nachdem die Titel am Vortag nach Ergebnispräsentation um 2,7 Prozent abgerutscht waren.

s Immo-Aktien tendierten nach der Zahlenvorlage vor Börsenstart mit minus 0,2 Prozent. Ein geringeres Immobilien-Bewertungsergebnis und fehlende Hotelerlöse haben voriges Jahr die Ergebnisse des Unternehmens gedrückt. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging von 271,4 auf 101,0 Mio. Euro zurück, weil das Bewertungsergebnis nur 39,1 Mio. nach 192,7 Mio. Euro ausmachte. Bei 56,9 Mio. Euro Jahresgewinn - nach 213,3 Mio. im Vergleichszeitraum - will man auch für 2020 eine Dividende zahlen, aber weniger als fürs Jahr davor.

Auffällige Kursbewegungen absolvierten AT&S (plus 2,0 Prozent) und Flughafen Wien (plus 2,1 Prozent). Die Papiere des Leuchtenherstellers Zumtobel steigerten sich um 1,8 Prozent. Andritz gewannen 1,6 Prozent. OMV-Anteilsscheine kamen hingegen um 1,1 Prozent zurück.

ste/spo

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