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USA wollen sich weitere 100 Millionen Johnson-Impfdosen sichern

Die USA wollen sich weitere 100 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson sichern. US-Präsident Joe Biden werde die entsprechenden Verantwortlichen seiner Regierung anweisen, die zusätzlichen Dosen zu beschaffen, sagte der ranghohe Corona-Berater im Weißen Haus, Andy Slavitt, am Mittwoch bei einem Briefing.

Biden sollte später am Tag mit den Chefs der Pharmakonzerne Johnson & Johnson und Merck zusammenkommen. Das Weiße Haus hatte vergangene Woche bekannt gegeben, dass die beiden Rivalen bei der Produktion des Corona-Impfstoffs kooperieren. Der Impfstoffhersteller Merck & Co hat bislang keinen eigenen Impfstoff gegen das Coronavirus im Programm.

Johnson & Johnson hat der US-Regierung im Rahmen eines ersten Vertrags die Lieferung von 100 Millionen Dosen des Impfstoffs vor Ende des ersten Halbjahres zugesagt. Der Impfstoff entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis und muss - anders als die übrigen genutzten Impfstoffe - nicht zweimal gespritzt werden. In den USA werden sonst bisher nur die Impfstoffe von Biontech /Pfizer und Moderna gespritzt.

In den USA sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC bereits rund 93,7 Millionen Impfstoffdosen verabreicht worden. Mehr als 61 Millionen Menschen erhielten demnach bereits die erste Dosis, mehr als 32,1 Millionen - annähernd 10 Prozent der Gesamtbevölkerung - gelten als voll geimpft./lkl/DP/stw

 ISIN  US7170811035  US4781601046  US09075V1026  US60770K1079

AXC0337 2021-03-10/17:43

Relevante Links: BioNTech SE, Johnson & Johnson, Moderna Inc., Pfizer Inc., Merck & Co. Inc.

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