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Hella warnt vor Lieferengpässen - Belebung im zweiten Quartal

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella bleibt trotz der Belebung im zweiten Quartal vorsichtig gestimmt. Konzernchef Rolf Breidenbach warnte am Donnerstag in Lippstadt bei der Vorlage der endgültigen Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr vor "weiterhin hohen Marktunsicherheiten und Herausforderungen. Die vollständigen Folgen der Corona-Pandemie seien noch lange nicht absehbar. Zudem sehe der Konzern "verstärkt Risiken, die aus möglichen Materialengpässen in globalen Lieferketten resultieren können".

Mit den endgültigen Zahlen zum zweiten Quartal bestätigten sich die Anfang Dezember vorgelegten vorläufigen Kennziffern. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro lag der Konzern zwar um 3 Prozent unter dem Vorjahr. Dank der leichten Markterholung und Einsparungen stieg das Konzernergebnis jedoch auf 154 Millionen Euro, nach 85 Millionen vor einem Jahr. Nach den ersten sechs Monaten liegt Hella aber wegen des schwierigen Jahresauftakts noch erheblich im Rückstand im Vergleich zum Vorjahr.

Wegen des Auftriebs im zweiten Quartal hatte der Konzern bereits im Dezember seine Jahresziele für den Umsatz und die bereinigte operative Marge (Ebit) angehoben. Diese bestätigte das Management nun. Hinzu kommt ein Sonderertrag von etwa 100 Millionen Euro vor Steuern aus dem im September eingeleiteten Verkauf des Kamerasoftware-Geschäfts an die Softwaresparte von Volkswagen ./tav/jha/

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AXC0074 2021-01-14/08:58

Relevante Links: Volkswagen AG, Hella GmbH & Co. KGaA

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