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Erste CEO Spalt fordert Anreize für bessere Firmen-Kapitalisierung / Eigenkapitalausstattung österreichischer Unternehmen traditionell schwach - Denkbar wären Wagniskapitalfonds oder steuerliche Erleichterungen für Eigenkapital

Österreichs Unternehmen haben im Vergleich zu anderen OECD-Ländern eine deutlich schwächere Eigenkapitalausstattung und haben dafür traditionell einen hohen Anteil an Fremdkapital in Form von Bankkrediten. Gerade in der aktuellen Krise wäre jedoch eine gute Ausstattung mit Eigenkapital wichtig für die Unternehmen. Dementsprechend plädierte Erste-CEO Bernd Spalt am Montag für mehr Anreize für Firmen um ihre Kapitalsituation zu verbessern.

"Rechnen Sie mit dem Wirtschaftsaufschwung, er kommt bestimmt", so Spalt. Für diesen Aufschwung brauche man jedoch einen "weitsichtigen Plan in Europa", die Regierungen müssten daher rechtzeitig Anreizsysteme auch bei grundsätzlich soliden Unternehmen schaffen.

Probate Mittel um die Eigenkapitalausstattung der Firmen zu verbessern wären ein bereits öfter von der Erste Group ins Spiel gebrachter Wagniskapitalfonds oder steuerliche Erleichterungen für Eigenkapital. Die Bank plant bereits einen eigenen Fonds für Klein- und Mittelbetriebe. Dieser soll im kommenden Frühling vorgestellt werden.

Weiters wären aus Sicht der Bank Erleichterungen des Zugangs für Privatinvestoren oder auch die Bildung neuer Rechtsformen für außerbörsliches Kapital Möglichkeiten, um die Unternehmen besser mit Eigenkapital auszustatten.

bel/tsk

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