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Regierungsparteien betonten im Bundestag Bedeutung des Irak-Einsatzes

Bundestagsabgeordnete der großen Koalition haben für eine Fortsetzung des Irak-Einsatzes der Bundeswehr geworben. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sei zwar besiegt, verübe aber weiter Anschläge, sagte der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid. Deswegen müsse Deutschland weiter politische und militärische Beiträge zur Stabilisierung des arabischen Landes leistet. Der Irak sei ein Schlüsselstaat im Nahen Osten.

Auch der Verteidigungspolitiker der Union, Jürgen Hardt, forderte, das Engagement an der Seite der irakischen Regierung fortzusetzen. Er hätte sich auch vorstellen können, nach dem Abzug von Tornado-Aufklärungsflugzeugen deutsche Eurofighter zu entsenden, um sie in der Funktion als Aufklärer einzuführen. "Es ist ein wichtiger, ein starker Einsatz", sagte er zu dem Engagement im Irak.

Der Bundestag soll noch am Donnerstag entscheiden, ob deutsche Soldaten im Irak für weitere 15 Monate bleiben. Der laufende Einsatz ist ein Beitrag Deutschlands im Kampf einer internationalen Koalition gegen die Terrormiliz IS. Die FDP kündigte Zustimmung an. AfD, Linke und Grüne kündigten an, gegen das vorgelegte Mandat zu stimmen./cn/DP/fba

AXC0484 2020-10-29/19:04

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