, dpa-AFX

Aktien Asien: Verluste - Japanische Zentralbank rechnet mit stärkerem Einbruch

Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag mehrheitlich verloren. Sie folgten damit den schwachen Vorgaben der US-Börsen, ohne aber das Ausmaß von deren hohen Verlusten zu erreichen.

Die Märkte hätten von den US-Futures profitiert, die während des Handels in Asien auf Erholungskurs gingen, merkte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda an. Die japanische Zentralbank (BoJ) hält unterdessen an ihrem Kurs einer extrem lockeren Geldpolitik fest. Japanische Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen.

Japans Wirtschaft wird nach Einschätzung der Zentralbank in diesem Fiskaljahr wegen der Corona-Pandemie noch etwas stärker schrumpfen als zunächst erwartet. Wie die Bank bekanntgab, dürfte die Wirtschaftsleistung im noch bis zum 31. März 2021 laufenden Fiskaljahr um 5,5 Prozent sinken. Zuvor war die BoJ noch von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4,7 Prozent ausgegangen.

Gute Zahlen gab es indes von Samsung . Das robuste Chip-Geschäft und die wieder anziehende Nachfrage nach Smartphones seiner Galaxy-Reihe haben beim Elektronikriesen die Geschäftsentwicklung beflügelt. Die Aktie notierte zuletzt etwas leichter, nachdem die US-Technologiewerte am Vortag deutlich an Boden verloren hatten.

Der japanische Nikkei 225 schloss mit minus 0,37 Prozent bei 23 331,94 Punkten etwas leichter. Der chinesische Auswahlindex CSI 300 gewann dagegen 0,75 Prozent auf 4772,92 Punkte. In Hongkong sank der Hang Seng im späten Handel um 0,52 Prozent auf 24 579,89 Zähler. Die Börsen Australiens und Südkoreas gaben ebenfalls nach./mf/jha/

 ISIN  XC0009692440  HK0000004322  JP9010C00002  CNM0000001Y0

AXC0126 2020-10-29/08:58

Relevante Links: Samsung Electronics Co. Ltd.

Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.