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ams begibt Wandelanleihe in Höhe von 750 Mio. Euro / Mit den Anleihen und Bankkrediten soll die Osram-Integration finanziert werden - Leichtes Umsatzplus im vierten Quartal erwartet

Der Sensorenhersteller ams hat heute, Dienstag, die Begebung einer Wandelanleihe in Höhe von etwa 750 Mio. Euro und mit einer Laufzeit bis 2027 im Rahmen einer Privatplatzierung angekündigt. Die endgültigen Bedingungen des Angebots sollen nach Durchführung eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens bekanntgegeben werden, dessen Abschluss noch heute erwartet wird. Der Kupon soll zwischen 1,875 und 2,375 Prozent liegen.

Die Wandelschuldverschreibungen werden in neue oder bestehende, auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag in Höhe von bis zu 10 Prozent des derzeit ausgegebenen Aktienkapitals wandelbar sein. Bezugsrechte bestehender ams-Aktionäre wurden ausgeschlossen.

Neben der Begebung der Wandelschuldverschreibungen habe man mit einem Bankenkonsortium die Bedingungen einer neuen Brückenfinanzierung über 750 Mio. Euro vereinbart, teilte ams mit. Die Brückenfinanzierung soll mit oder nach Valuta der Wandelschuldverschreibungen abgeschlossen werden. Mit den Anleihen und der neuen Brückenfinanzierung soll die Umsetzung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit Osram sowie die vollständige Integration von Osram finanziert werden.

Osram wird ab Beginn des dritten Quartals 2020 voll konsolidiert und als separates Berichtssegment ausgewiesen. Die vollständig konsolidierten Ergebnisse des dritten Quartals einschließlich Osram werden am 6. November 2020 veröffentlicht.

Im vierten Quartal erwartet ams einen Umsatz von 650 bis 690 Mio. Dollar, um 2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (bezogen auf die Mitte der Finanzierungsspanne). Zugleich wird ein deutlicher Anstieg der bereinigten EBIT-Marge gegenüber dem Vorquartal auf 24 bis 27 Prozent des Umsatzes erwartet.

ivn/bel

 ISIN  AT0000A18XM4

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