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NRW-Industrie will bei Wasserstoff Tempo machen

Nordrhein-Westfalens Industrie will bei der Nutzung des klimaschonenden Energieträgers Wasserstoff vorankommen. Firmen stellten am Montag Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) 13 Projekte vor, in die sie insgesamt vier Milliarden Euro investieren. Die Vorhaben sind Schritte hin zu einer CO2-neutralen Industrie, die für 2050 angepeilt wird.

Die Initiative soll Impuls sein, damit sich auch andere Unternehmen dem Thema Wasserstoff verschreiben. So will Thyssenkrupp mit Wasserstoff klimaschonend Stahl fabrizieren, RWE arbeitet an effizienter Wasserstofferzeugung und Eon an der Umrüstung von Gasnetzen für den Transport. Der Stahlverarbeiter C.D. Wälzholz will mit Wasserstoff seinen CO2-Ausstoß in der Produktion senken.

Laschet betonte die Dringlichkeit einer Umstellung auf klimaschonende Abläufe, damit die hiesige Industrie im globalen Wettbewerb bestehen kann. Es gehe dabei auch um Arbeitsplätze: "Wir werden den hohen Beschäftigungsstand im Industrieland Nordrhein-Westfalen nur erhalten, wenn wir uns hier transformieren und die notwendigen Technologien nutzen", sagte der CDU-Politiker.

Wasserstoff ist ein Schlüsselenergieträger der Energiewende, da seine Herstellung aus Wasser mit Hilfe von Ökostrom die Atmosphäre nicht belastet. In der Industrie wird er bisher nur wenig genutzt./wdw/DP/nas

 ISIN  DE000ENAG999  DE0007037129  DE0007500001

AXC0147 2020-10-12/13:13

Relevante Links: RWE AG, ThyssenKrupp AG, E.ON SE

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