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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX am Vormittag schwächer / Leitindex zuletzt 0,64 Prozent im Minus - Wienerberger nach bestätigter Prognose aber fester

Die Wiener Börse hat am Dienstagvormittag im Minus tendiert und ihre Kursverluste aus dem Eröffnungshandel ausgeweitet. Zuletzt lag der heimische Leitindex ATX 0,64 Prozent im Minus und stand damit bei 2.110,76 Punkten.

Die europäischen Leitbörsen zeigten sich nach dem sehr starken Vortag nun ebenfalls leichter. Impulse könnten im weiteren Tagesverlauf vor allem Daten zur Verbraucherpreisentwicklung in Deutschland und Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen liefern.

Beobachtet werden am Markt außerdem die Entwicklungen rund um den Brexit. Die EU hat London eine Frist bis zum 30. September gesetzt, die Pläne für eine Aushebelung von Teilen des 2019 ausgehandelten Austrittsabkommens zurückzunehmen.

Bei den Einzelwerten in Wien setzten sich die Aktien von Wienerberger mit einem Plus von 0,64 Prozent an die ATX-Spitze. Der Baustoffhersteller hat seinem bereits im August angehobenen Ausblick für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bekräftigt. Für 2020 erwartet das Unternehmen einen Wert an der oberen Bandbreite von 480 bis 500 Mio. Euro, wie es anlässlich seines Capital Markets Day mitteilte.

Schwach zeigten sich dagegen die ATX-Immobilienwerte. Die Aktien von CA Immo (minus 1,77 Prozent), s Immo (minus 1,81 Prozent) und Immofinanz (minus 1,85 Prozent) waren am Vormittag die drei größten Verlierer im Leitindex.

Einheitlich im Minus tendierten außerdem die Bankaktien BAWAG (minus 1,18 Prozent), Raiffeisen (minus 1,05 Prozent) und Erste (minus 0,69 Prozent), nachdem sie zu Wochenbeginn noch zu den stärksten ATX-Werten gehört hatten. Unter den weiteren ATX-Schwergewichten ging es auch für OMV (minus 1,33 Prozent) und Andritz (minus 0,71 Prozent) klar nach unten.

Im gesamten prime-market-Segment führten die Titel von Semperit (plus 1,85 Prozent) die Gewinnerliste an. Der Gummi- und Kautschukhersteller hatte am vergangenen Freitag seinen Ausblick erneut erhöht, woraufhin die Aktie um mehr als neun Prozent zugelegt hatte. Dahinter folgten am Dienstag die Titel der Baukonzerne Strabag (plus 1,75 Prozent) und Porr (plus 0,68 Prozent).

dkm/ger

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