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Aktien Wien Schluss: ATX startet mit Verlusten in die Woche

Die Wiener Börse ist mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der ATX fiel am Montag um 0,98 Prozent auf 2224,27 Punkte. Das internationale Umfeld fand zu Wochenbeginn keine klare Richtung. Marktbeobachtern zufolge belasten derzeit vor allem die anhaltenden Sorgen wegen steigender Neuinfektionszahlen in der Corona-Pandemie die Finanzmärkte. Auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China rückt wieder stärker in den Fokus der Anleger.

Für Europa gab es keine nennenswerten Konjunkturdaten-Veröffentlichungen. Am Nachmittag fanden neue Daten aus den USA etwas Beachtung. Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich von dem Einbruch in der Corona-Krise weitgehend erholt. Hingegen hat sich in den New Yorker Industrieunternehmen die Stimmung im August wieder eingetrübt.

Einheitlich im Minus zeigten sich in Wien die Bankwerte in einem schwachen europäischen Branchenumfeld. So schlossen Raiffeisen 3,52 Prozent tiefer, und Bawag gaben um 2,58 Prozent nach. Erste Group verloren 1,88 Prozent an Wert.

Unter den weiteren Indexschwergewichten zogen Andritz um 1,44 Prozent an. Voestalpine legten um 0,76 Prozent zu und Wienerberger gewannen 0,65 Prozent.

Erneut sehr schwach zeigten sich Semperit und büßten 4,92 Prozent ein. Die Titel des Kautschukverarbeiters hatten bereits am Freitag nach Vorlage von Ergebnissen gut sechs Prozent an Wert verloren.

Aktien von Amag verloren 0,73 Prozent. Der Aluminiumkonzern kauft im angrenzenden Bayern zu. Er übernimmt 70 Prozent an der Aircraft Philip Gruppe (ACP). Die ACP ist spezialisiert auf die mechanische Bearbeitung von Aluminium und Titan für die Luft- und Raumfahrt. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Der Deal soll im Spätherbst abgeschlossen sein, teilte die Amag mit./ger/ste/APA/stw

 ISIN  AT0000999982

AXC0248 2020-08-17/18:14

Relevante Links: Andritz AG, voestalpine AG, Erste Group Bank AG, Wienerberger AG, BAWAG Group AG

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