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Hochtief-Tochter Cimic bekommt Corona-Krise zu spüren

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben bei der australischen Hochtief -Tochter Cimic Spuren in der Halbjahresbilanz hinterlassen. In den ersten sechs Monaten ging der Gewinn im Jahresvergleich um rund 14 Prozent auf knapp 317 Millionen australische Dollar (rund 193 Mio Euro) zurück, wie Cimic am Montag in Sydney mitteilte. Der Umsatz reduzierte sich um elf Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar. Hochtief selbst legt am kommenden Montag (3.August) Zahlen zum zweiten Halbjahr vor.

"Die Aussichten für unser Kerngeschäft sind trotz der Auswirkungen von COVID-19 weiterhin positiv", sagte Verwaltungsratschef Marcelino Fernandez Verdes. Die Pandemie habe zu einer vorübergehenden Verzögerung bei der Vergabe neuer Projekte und zu einer Verlangsamung des Umsatzes in bestimmten Teilen der Geschäfts geführt. Fernandez Verdes ist auch Unternehmenschef bei Hochtief und deren Mehrheitsanteilseigner ACS .

Erst jüngst hatte Cimic mitgeteilt, dass das Unternehmen die Hälfte seines Minenausrüsters Thiess an den Hegdefonds Elliott verkaufen will. Der australische Baukonzern führt nach eigenen Angaben exklusive, fortgeschrittene Gespräche mit dem Finanzinvestor über eine 50-prozentige Beteiligung am weltweit größten Minendienstleister. Mit einem Kaufvertrag rechnet Cimic in den kommenden Wochen./mne/nas/fba

 ISIN  DE0006070006  ES0167050915  AU000000CIM7

AXC0142 2020-07-30/09:32

Relevante Links: Cimic Group Limited, Hochtief AG, ACS Actividades de Construccion y Servicios, S.A.

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