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Herstellerverband: Absatzrückgang auf Chinas Automarkt 2020 nicht ganz so heftig

Der chinesische Automarkt erholt sich womöglich schneller vom Lockdown in der Corona-Pandemie als bisher gedacht. Der Absatzrückgang der Autobauer an die Händler dürfte in diesem Jahr nun zwischen 10 und 20 Prozent liegen, sagte Xu Haidong vom chinesischen Herstellerverband CAAM (Chinese Association of Automobile Manufacturers) am Freitag in Peking. Zuvor war der Verband noch von einem Minus zwischen 15 und 25 Prozent ausgegangen.

Vorläufige Zahlen zum Monat Juni bestätigte der CAAM im Wesentlichen. Demnach stieg der Absatz von Pkw an die Händler gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent auf 1,76 Millionen Fahrzeuge. Insbesondere Nutzfahrzeuge treiben den Markt derzeit wieder an: Insgesamt verkauften die Hersteller mit 2,3 Millionen Fahrzeugen 11,6 Prozent mehr Autos und Nutzfahrzeuge an den Handel.

Nicht ganz mithalten konnte da im Juni die Endkundennachfrage. Wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) jüngst mitgeteilt hatte, gingen die Verkäufe von Pkw, SUV und kleineren Mehrzweckfahrzeugen an Endkunden im Juni um 6,5 Prozent auf 1,68 Millionen Autos zurück. Im Mai hatten laut PCA-Daten die Autoverkäufe erstmals seit längerem wieder knapp über dem Vorjahresmonat gelegen.

China ist der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen (inklusive Audi und Porsche), Daimler und BMW . Die Covid-19-Pandemie hatte in China früh im Jahr das Wirtschaftsleben lahmgelegt, allerdings fuhren die Autofabriken auch früher als in Europa und Nordamerika wieder hoch, auch die meisten Händler haben seit längerem wieder geöffnet./men/knd/mis

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Relevante Links: BMW AG, Volkswagen AG

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