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Agrana trotz Coronakrise im 1. Quartal mit Gewinnplus / Zuckergeschäft lief besser, weniger Gewinn im Fruchtsegment - Aufgrund der Coronakrise keine aktuelle Prognose für Geschäftsjahr 2020/21

Der Frucht-, Zucker-und Stärkekonzern Agrana konnte trotz der Coronakrise im ersten Quartal 2020/21 (März bis Mai) den Gewinn und die Erlöse steigern. Das Konzernergebnis erhöhte sich vor allem aufgrund einer besseren Entwicklung im Zuckersegment um 4,9 Prozent auf 19,2 Mio. Euro, der Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf 652,6 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis belief sich auf 32 Mio. Euro (+3,6 Prozent).

Das leicht rückläufige Betriebsergebnis im Geschäftsbereich Stärke hänge vor allem mit einem zu Beginn der Covid-19-Pandemie kurzfristig eingebrochenen - jedoch mittlerweile wieder erholten - Bioethanol-Preis zusammen, so Agrana-Chef Johann Marihart am Donnerstag in einer Aussendung. Mengenmäßig sei der Ethanolverkauf trotz des Lockdowns "weitgehend stabil" geblieben. Die Agrana verkaufte unter anderem 10 Millionen Liter Ethanol für die Desinfektionsmittelherstellung.

Im Fruchtsegment brach das Betriebsergebnis um rund ein Viertel auf 16 Mio. Euro ein. "Einerseits war die Performance im Fruchtsaftkonzentratgeschäft bedingt durch die Vorjahresernte schwächer, andererseits gab es Covid-19-bedingte Rückgänge im Fruchtzubereitungsgeschäft", so der Agrana-Chef.

Die börsennotierte Agrana ist bei Endkunden in Österreich vor allem mit seiner Marke "Wiener Zucker" bekannt. Der Konzern beschäftigt rund 9.400 Mitarbeiter an weltweit 57 Produktionsstandorten.

Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020/21 im Hinblick auf die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen sowie Dauer der Coronavirus-Pandemie ist für die Agrana derzeit nicht möglich. Vor der Coronakrise rechnete man für 2020/21 beim Konzern-Betriebsergebnis "mit einem deutlichen Anstieg".

(Forts. mögl.) cri/rf

 ISIN  AT000AGRANA3
 WEB   http://www.agrana.com

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