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Kursgewinnsteuer (BBG 2011 + BBG 2012)

Abzug der Kapitalertragsteuer auf Kursgewinne bei Realisierung von Neubeständen.

Seit 1. April 2012 müssen Banken auf realisierte Kursgewinne Kapitalertragsteuer (ab 01.01.2016: 27,5 % KESt) einbehalten und an das Finanzamt abführen. Betroffen davon sind alle österreichischen Privatanleger, die Wertpapiere aus ihrem Neubestand mit Gewinn verkaufen. Als Neubestände gelten Aktien und Investmentfonds, die nach dem 31.12.2010 entgeltlich erworben wurden sowie sonstige Wertpapiere und verbriefte Derivate, die nach dem 31.03.2012 entgeltlich erworben wurden.

Der Verlustausgleich wird von der Hellobank BNP Paribas Austria AG automatisch vorgenommen / Eine Veranlagung ist nicht erforderlich!

Der Verlustausgleich wird von der Hellobank BNP Paribas Austria AG unter Berücksichtigung sämtlicher Depots, die der Steuerpflichtige bei der Hellobank BNP Paribas Austria AG unterhält, durchgeführt. Voraussetzung sind Einzelinhaberdepots, die im Privatvermögen gehalten werden. Von der Verlustverrechnung durch die Bank ausgenommen sind Depots, die betrieblichen Zwecken dienen, Depots, die treuhändig gehalten werden und Gemeinschaftsdepots.

Verluste aus Wertpapiertransaktionen werden gegen Kursgewinne (nur bei Wertpapier-Neubeständen!) und Wertpapiererträge gegengerechnet. Die KESt-Gutschrift erfolgt bis zur maximalen Höhe der im Kalenderjahr bereits einbehaltenen KESt.

Was wird im Verlustausgleich berücksichtigt:
 
  • Kursgewinne aus „Wertpapier-Neubeständen“
  • Dividendenzahlungen von Aktien „Neu- und Altbeständen“
  • Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge von Immobilien- und Investmentfonds „„Neu- und Altbeständen“
  • Kuponzahlungen aus „Anleihe-Neubeständen“

Wichtige Informationen zum KESt-Status-Bericht betreffend Kapitalertragsteuer auf Kursgewinne

Wertpapier Altbestand: Aktien und Investmentfonds mit Kaufdatum bis zum 31.12.2010 und sonstige Wertpapiere und verbriefte Derivate mit Kaufdatum bis zum 31.03.2012 unterliegen nicht der KESt auf Kursgewinne gem. § 27 Abs. 3 Einkommenssteuergesetz (EStG).

Wertpapier Neubestand: Realisierte Wertsteigerungen aus Aktien und Investmentfonds ab dem Kaufdatum 01.01.2011 unterliegen gem. § 27 Abs 3 EStG der KESt auf Kursgewinne. Realisierte Wertsteigerungen aus sonstigen Wertpapieren und verbrieften Derivaten ab dem Kaufdatum 01.04.2012 unterliegen gem. § 27 Abs 3 EStG der KESt auf Kursgewinne. Zu den Wertpapier Neubeständen zählen auch Wertpapiere, die ab diesem Datum ohne Nachweis der Anschaffungsdaten oder ohne Nachweis eines unentgeltlichen Erwerbs eingeliefert wurden.

BEI TEILVERKÄUFEN ZU BEACHTEN: Bei der Orderaufgabe ist bei gemischten Beständen (Alt- und Neubestand) in der Ordermaske auszuwählen, ob „bevorzugt Altbestand“ oder „bevorzugt Neubestand“ verkauft werden sollte - ohne Auswahl wird der Verkauf mit dem Steuerzusatz „bevorzugt Neubestand“ durchgeführt. Neubestand, der sich aus mehreren Steuertöpfen zusammensetzt, wird in folgender Reihenfolge verkauft: unsauberer Neubestand - Neubestand ohne Kurs - sauberer Neubestand.

Wird bei Vorhandensein von mehreren Steuertöpfen bei einem Wertpapier Neubestand eine veränderte Topfauswahl gewünscht, ist die Orderaufgabe nur telefonisch über unser Communication Center möglich (Tel: +43 (0) 50 5022 - 222, Montag - Freitag,  08:00 - 20:00 Uhr)

Sauberer Topf: Tatsächliche steuerliche Anschaffungskosten sind dem Kreditinstitut bekannt.

Berechnung der KESt auf Kursgewinne gem. §27a Abs 4 EStG. Bemessungsgrundlage für KESt auf Kursgewinne ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Veräußerungserlös, dem Einlösungs- oder Abschichtungsbetrag und dem steuerlichen Einstandskurswert.

Im Falle der Entnahme oder des sonstigen Ausscheidens aus dem Depot (§27 Abs. 6 Z 1 lit. a) sowie im Falle des Verlustes des Besteuerungsrechts (§27 Abs. 6 Z 1 lit. b) ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem gemeinen Wert zum Zeitpunkt der Entnahme oder des sonstigen Ausscheidens und dem steuerlichen Einstandskurswert die Basis zur Berechnung der KESt auf den Kursgewinn. Bei Veräußerung werden Kursgewinne und -verluste beim automatischen Verlustausgleich durch die Bank gem. §93 Abs. 6 EStG berücksichtigt.

Unsauberer Topf: Tatsächlich steuerliche Anschaffungskosten sind dem depotführenden Institut nicht bekannt.

Berechnung der KESt gem. §93 Abs. 4 EStG. Bemessungsgrundlage für die KESt: Steuerlicher Anschaffungswert ist der gemeine Wert zum Zeitpunkt der Depoteinlage, vermindert um 0,5% für jeden seit der Anschaffung vergangenen Monat. Als Anschaffungszeitpunkt ist vom 01.01.2011 (für Aktien und Investmentfonds) bzw. vom 01.04.2012 (für sonstige Wertpapiere und Derivate) auszugehen. Bei Emissionen nach diesem Zeitpunkt ist der Emissionszeitpunkt der fiktive Anschaffungswert.

Es ist zumindest der halbe gemeine Wert zum Zeitpunkt der Anschaffung anzusetzen. Berechnung gem. §93 Abs. 4 EStG löst einen Veranlagungsfall aus, Nachweis der tatsächlichen Anschaffungskosten im Rahmen der Veranlagung. Keine Berücksichtigung der Kursgewinne und -verluste beim automatischen Verlustausgleich durch die Bank.

Topf ohne Kurs: Zum Zeitpunkt des Depotzuganges sind keine Anschaffungskosten bekannt und es ist kein Kurswert vorhanden.

Berechnung der KESt gem. §93 Abs. 4 EStG. Zum Zeitpunkt des Verkaufs oder der sonstigen Entnahme aus dem Depot wird der halbe Wert des Verkaufserlöses oder des gemeinen Werts zum Entnahmezeitpunkt als Anschaffungskosten angenommen. Ist weder zum Zeitpunkt der Einlage noch der Entnahme ein Kurswert vorhanden, ist keine KESt auf Kursgewinne zu berechnen. Keine Berücksichtigung der Kursgewinne und -verluste beim automatischen Verlustausgleich durch die Bank.

Rechenbeispiel für einen laufenden automatischen Verlustausgleich ab 01.01.2016

08.02.2016 EUR 500,- Dividendenertrag Aktie „Altbestand“
  EUR 137,50 KESt-Abzug
 
15.02.2016 EUR 1.000,- Kursgewinn bei Verkauf Aktie "Neubestand"
  EUR 275,- KESt-Abzug
     
25.03.2016 EUR 2.000,- Kursverlust bei Verkauf Optionsschein „Neubestand"
  EUR 412,50 KESt-Gutschrift
  EUR 137,50 werden im Verlusttopf vorgetragen
     
12.12.2016 EUR 1.000,- Kuponzahlung Anleihe "Neubestand"
  EUR 275,- KESt-Pflicht
  EUR 137,50 aus dem Verlusttopf
  EUR 137,50 KESt-Abzug

Im Veranlagungsjahr ergibt sich ein zu zahlender KESt-Betrag von 687,50 Euro. Durch den realisierten Verlust vom 25.03.2016 verringert sich der zu zahlende KESt-Betrag auf 137,50 Euro.

Ein automatischer Verlustausgleich durch das Kreditinstitut zwischen Depots bei verschiedenen Kreditinstituten ist gesetzlich nicht möglich. Eine Verlustverrechnung von Depots bei verschiedenen Banken ist nur im Wege der Veranlagung (Einkommensteuererklärung) möglich.
Seit 01.01.2013 wurde die Verlustaufrollung nach jeder Abrechnung durchgeführt und die daraus resultierenden KESt-Gutschriften laufend nach jeder Abrechnung am Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Einzelinhaberdepots:
Die Verlustaufrollung erfolgt für in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Privatanleger für sämtliche Einzelinhaberdepots eines Anlegers. Verfügt ein Anleger über mehrere Wertpapierdepots, erfolgt die Gutschrift auf das am längsten bestehende Verrechnungskonto.

Gerne übermitteln wir spesenfrei auf Wunsch die Bescheinigung über den Verlustausgleich gem. § 96 Abs. 4 EStG. Diese Bescheinigung über den Verlustausgleich wird ab 10.03.2014 für das Kalenderjahr 2013 ausgestellt. Steuerkorrekturen im Jahr 2014, die das Jahr 2013 betreffen (z.B. Anpassung der Anschaffungskosten bei ausschüttungsgleichen Erträgen mit Ex-Tag 2013) werden bis 08.03.2014 im Verlustausgleich des Jahres 2013 berücksichtigt.

In dieser Bescheinigung sind die pro Kalenderjahr erzielten Kursgewinne und Kursverluste, die bezogenen Erträge sowie die insgesamt im Rahmen des Verlustausgleichs berücksichtigten negativen Einkünfte und die erteilte Gutschrift ersichtlich.

Wenn ein Anleger Wertpapierdepots bei mehreren Banken unterhält, ist die Bescheinigung über den Verlustausgleich gem. § 96 Abs. 4 EStG erforderlich, damit gegebenenfalls eine Verrechnung von nicht ausgeglichenen Verlusten bei einem Kreditinstitut mit rückerstattungsfähigen KESt-Abzügen bei einem anderen Kreditinstitut im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung des Anlegers eingefordert werden kann.

Gemeinschaftsdepots:
Der automatische Verlustausgleich durch die Bank ist gem. § 93 Abs. 6 Z. 4 lit. d für Depots mit mehreren Depotinhabern gesetzlich ausgeschlossen. Bei Gemeinschaftsdepots kann der Verlustausgleich nur im Rahmen der Einkommensteuerveranlagungen der Anleger erfolgen. Eine Übersicht über die erzielten Kursgewinne und Kursverluste und über die bezogenen Erträge senden wir gerne auf Wunsch per Post zu (Spesen EUR 10,00 zzgl. USt. für die Übersicht über die erzielten Kursgewinne und Kursverluste und über die bezogenen Erträge bei Gemeinschaftsdepots).

Sollten Sie weitere Details benötigen, stehen unsere Mitarbeiter im Communication Center (unter der Telefonnummer +43 (0) 50 5022 - 222 von Montag bis Freitag von 08.00 bis 20:00 Uhr) und unsere Mitarbeiter in den Filialen gerne zur Verfügung.

Formulardatenbank BMF
Formular E 1 Einkommenssteuererklärung 2014
Formular E 1kv Beilage zur Einkommensteuererklärung E 1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen 2014


Änderungen zum Abgabenänderungsgesetz 2012

Automatischer Verlustausgleich durch die Bank für Gemeinschaftsdepots ausgeschlossen!

Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2012 BGBl 112/2012 (veröffentlichet am 14.12.2012) hat der Gesetzgeber den automatischen Verlustausgleich durch die Bank für Gemeinschaftsdepots ausgeschlossen (§ 93 Abs. 6 Zi. 4 d EStG). Der Verlustausgleich bei Gemeinschaftsdepots ist nur über die persönliche Steuerveranlagung der Anleger möglich.

Gemäß der bisherigen Gesetzeslage konnte der Verlustausgleich bei Gemeinschaftsdepots durch das Kreditinstitut beschränkt auf Ebene des jeweiligen Gemeinschaftsdepots durchgeführt werden. Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2012 werden Gemeinschaftsdepots vom automatischen Verlustausgleich durch die Bank vollkommen ausgenommen. Diese Ausnahme schließt auch den nachträglichen Verlustausgleich für Gemeinschaftsdepots durch die Bank für die Periode 1. April 2012 bis 31. Dezember 2012, der bis zum 30. April 2013 durchzuführen ist, aus (§ 124b Zi 207 EStG).

Bei Gemeinschaftsdepots ist ein Verlustausgleich nur im Rahmen der Veranlagung zur Einkommensteuer geltend zu machen.

Auf Ebene von Einzelinhaber-Depots erfolgt der automatische Verlustausgleich auf Kundenebene seit 01.01.2013 auf täglicher Basis. Der Verlustausgleich erfolgt über alle Depots, die ein Einzeldepotinhaber bei derselben Bank unterhält. Unterhält ein Anleger Depots bei verschiedenen Banken, so ist der "bankübergreifende" Verlustausgleich nur im Rahmen der persönlichen Steuererklärung möglich. Einen automatischen "bankübergreifenden" Verlustausgleich hat der Gesetzgeber leider nicht vorgesehen!

Vom Verlustausgleich ausgenommen sind Treuhanddepots, Depots auf denen Betriebsvermögen gehalten wird sowie Gemeinschaftsdepots.

Sollten Sie Einzelinhaber-Depots bei verschiedenen Banken führen, so kann mittels Zusammenziehen der Depots zu einer Bank der Verlustausgleich auch ohne Einkommensteuererklärung erreicht werden. Bei Gemeinschaftsdepots kann eine Umstellung auf Einzeldepots mittels Trennung der Depots durch Zuordnung oder Schenkung einzelner Wertpapiere und Depotübertrag erfolgen. Es ist immer vor der Durchführung des Depotübertrags genau zu prüfen, ob eine Schenkungsmeldepflicht besteht bzw. ob ein steuerpflichtiger Tauschvorgang ausgelöst wird.

Unser Depotübertragsformular finden Sie hier. Unsere Mitarbeiter im Communication Center (unter der Telefonnummer +43 (0) 50 5022 - 222 von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr) und unsere Mitarbeiter in den Filialen unterstützen Sie gerne.

Konkrete Maßnahmen hängen aber immer von den individuellen steuerlichen Verhältnissen der Anleger ab.

§ 93 EStG gültig ab 01.01.2013

§ 124b EStG gültig ab 01.01.2013

Bundesministerium für Finanzen (BMF)
Die KESt auf Kursgewinne betrifft alle in Österreich unbeschränkt steuerpflichtigen Privatanleger. Ausgenommen sind Firmendepots mit Abgabe einer KESt-Freistellungserklärung und Privatdepots mit Abgabe einer Wohnsitzerklärung.
Aktien und Investmentfonds mit Kaufdatum ab 01.01.2011. Sonstige Wertpapiere (z.B. Anleihen) und verbriefte Derivate (z.B. Zertifikate und Optionsscheine), die ab 01.04.2012 entgeltlich erworben wurden.
Nicht verbriefte Derivate (zB. Futures, CFDs, FOREX) unterliegen gem. § 27a Abs. 2 Zi 7 nicht dem besonderen Steuersatz von 25% und es erfolgt daher kein KESt-Abzug durch das Kreditinstitut. Nicht verbriefte Derivate sind vom Anleger im Rahmen der Steuererklärung mit dem persönlichen progressiven Tarifsteuersatz zu versteuern.

Wie ist die steuerliche Behandlung von Gold?
Physische Edelmetalle (z.B. Gold, Silber) fallen nicht unter die Einkünfte aus Kapitalvermögen und unterliegen nicht der KESt auf Kursgewinne. Verkäufe innerhalb der Spekulationsfrist (Behaltedauer kleiner 1 Jahr) unterliegen der Spekulationsbesteuerung gem. § 30 EStG; Kursgewinne mit einer Behaltedauer größer 1 Jahr sind steuerfrei. Es erfolgt kein Steuerabzug durch das Kreditinstitut. Die Besteuerung ist vom Anleger im Rahmen der Steuererklärung durchzuführen. Ein Verlustausgleich ist nur innerhalb von Spekulationseinkünften und nur innerhalb eines Kalenderjahres möglich.
Bei Aktien und Investmentfonds mit Kaufdatum vor 01.01.2011 und bei sonstigen Wertpapieren und Derivaten mit Kaufdatum vor 01.10.2011 wurden die „Früchte“ des Kapitalvermögens mit 25% KESt besteuert (z.B. Dividenden, Zinskupons, Ausschüttungen und Ausschüttungsgleiche Erträge von Investmentfonds). Kursgewinne waren nach der Spekulationsfrist von einem Jahr Behaltedauer steuerfrei. Ausnahme: KESt auf Unterschiedsbetrag. Der KESt-Abzug durch das Kreditinstitut hatte Endbesteuerungswirkung. Bei Aktien und Investmentfonds mit Kaufdatum ab 01.01.2011 und bei sonstigen Wertpapieren und verbrieften Derivaten mit Kaufdatum ab 01.10.2011 werden bei Verkauf ab 01.04.2012 die „Früchte“ des Kapitalvermögens und realisierte Wertsteigerungen mit 25% KESt (ab 2016: 27,5 %) besteuert. Der Abzug erfolgt durch das Kreditinstitut.
Alle Aktien, Investmentfonds und Immobilienfonds, die vor 01.01.2011 entgeltlich erworben wurden und alle sonstigen Wertpapiere und verbrieften Derivate, die vor 01.04.2012 entgeltlich erworben wurden, gelten als Wertpapier-Altbestand und Kursgewinne unterliegen nicht dem KESt-Abzug durch das Kreditinstitut. Bei sonstigen Wertpapieren und verbrieften Derivaten sind die Übergangsbestimmungen für Käufe zwischen 01.10.2011 und 31.03.2012 bezüglich der steuerlichen Behandlung zu beachten.
Bisher wurden die Wertpapier-Altbestände und Wertpapier-Neubestände in getrennten Positionen geführt und separat in den Trading-Applikationen angezeigt. Ab 01.04. wird die Bestandstrennung aufgehoben; es werden wieder alle Bestände einer ISIN in einer Position angezeigt. Dies hat den Vorteil, dass bestandsübergreifende Positionen (ein Teil Alt- und ein Teil Neubestand) und somit auch Gesamtbestände einer ISIN mit einem Verkaufsauftrag veräußert werden können. Zudem ist ein höherer Komfort gegeben und es werden Spesen gespart.
Bei der Orderaufgabe hat bei Teilverkäufen von gemischten Wertpapierbeständen (Alt- und Neubestand einer ISIN) der Anleger in allen Trading-Applikationen die Möglichkeit, in der Ordermaske unter „Steuerzusatz“ auszuwählen, ob „bevorzugt Altbestand“ oder „bevorzugt Neubestand“ verkauft werden sollte. Trifft der Anleger keine Auswahl, wird der Verkauf „bevorzugt Neubestand“ durchgeführt. Sind von Wertpapier-Neubeständen einer ISIN verschiedene Steuertöpfe vorhanden, erfolgt der Verkauf von Neubeständen in folgender Reihenfolge:
 
  • Neubestand / unsauberer Steuertopf
  • Neubestand / Ohne Kurswert
  • Neubestand / sauberer Steuertopf

Ist bei Teilverkäufen von Neubeständen mit verschiedenen Steuertöpfen eine andere Reihenfolge beim Positionsabbau gewünscht, so ist dies telefonisch über unser Communication Center unter der Telefonnummer +43 (0) 50 5022 - 222 von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr möglich.
Im HTML-Trader und im InternetTrader kann der KESt-Status-Bericht aufgerufen werden. Der KESt-Status-Bericht ist in der Depotübersicht mittels Push-Button mit den aktuellen Daten jederzeit abrufund speicherbar und kann ebenso ausgedruckt werden. Im KESt-Status-Bericht werden folgende Informationen je Wertpapier angezeigt:
 
  • Bestand/Steuertopf: Hinweis, ob es sich um einen Alt- oder Neubestand handelt.
  • Beim „Altbestand“ findet sich kein steuerlicher Einstandskurs (nur der aktuelle Kurswert wird angezeigt), da beim Verkauf keine KESt auf Kursgewinne anfällt.
  • Beim „Neubestand“ ist der jeweilige Steuertopf angeführt.

Bei in Österreich beschränkt steuerpflichtigen Anlegern und bei Firmen mit einer KESTBefreiungserklärung ist dieser Bericht nicht befüllt, da keine KESt-Pflicht besteht.
  • „Altbestand“ – kein KESt-Abzug auf Kursgewinne, daher wird kein steuerlicher Einstandskurs angezeigt.
  • „Neubestand / sauberer Steuertopf“ – Neubestand mit korrekten steuerlichen Einstandskursen. Bei Verkauf Endbesteuerungswirkung und Einfließen in den automatischen Verlustausgleich durch Hellobank BNP Paribas Austria AG. Wertpapiere, die mit dem „gemeinen Wert per 01.04.2012“ bewertet wurden, sind ebenfalls im sauberen Steuertopf.
  • „Neubestand / unsauberer Steuertopf“ – Neubestand, bei dem die steuerlichen Anschaffungskosten nicht bekannt sind. Die Ermittlung der steuerlichen Anschaffungskosten erfolgt pauschal gem. § 97 Abs. 4 EStG. Bei Verkauf keine Endbesteuerungswirkung und keine Berücksichtigung beim automatischen Verlustausgleich durch die Bank.
  • Neubestand / „Topf ohne Kurs“ – Neubestand, bei dem zum Zeitpunkt der Einlieferung des Übertrages die Anschaffungskosten nicht weitergegeben wurden und zum Einlieferungszeitpunkt kein Kurs- oder Handelswert vorhanden ist. Bei Verkauf keine Endbesteuerungswirkung; kein Einfließen in den Verlustausgleich durch die Bank.
Käufe und sonstige Depoteingänge (z.B. Wertpapierüberträge) zwischen 01.01.2011 und 01.04.2012 werden mit dem gemeinen Wert zum 30.03.2012 bewertet. Der sogenannte „gemeine Wert“ wird einmalig zum 01.04.2012 gem. Verordnungsermächtigung vom Bundesministerium für Finanzen festgelegt. Der gemeine Wert ist der Marktkurs zum 30.03.2012. Diese einmalig zum 01.04.2012 pauschal mit dem gemeinen Wert ermittelten Anschaffungskosten fließen in die Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die KESt auf Kursgewinne ein. Sie sind endbesteuert und werden beim Verlustausgleich durch Hellobank BNP Paribas Austria AG berücksichtigt (sauberer Steuertopf). Der Anleger hat die Möglichkeit, bei Veräußerung im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung seine tatsächlichen nachgewiesenen Anschaffungskosten geltend zu machen.
Steuerliche Anschaffungskosten sind ohne Kaufspesen und Gebühren. Die Berechnung der steuerlichen Anschaffungskosten erfolgt stets in Euro. Bei Erwerb in zeitlicher Aufeinanderfolge von Wertpapieren und verbrieften Derivaten mit derselben Wertpapierkennnummer ist der gleitende Durchschnittspreis anzusetzen. Bestandstrennende Merkmale, wie z.B. unterschiedliche Lagerstellen, werden nicht berücksichtigt. Bei der Berechnung des gleitenden Durchschnittspreises werden die Anschaffungskosten addiert und durch die Gesamtstückzahl der gekauften Wertpapiere dividiert. Teilverkäufe verändern die steuerlichen Anschaffungskosten nicht. Der KESt-Abzug hat Endbesteuerungswirkung und Kursgewinne und -verluste werden beim Verlustausgleich durch Hellobank BNP Paribas Austria AG berücksichtigt. Eine Ausnahme bilden Wertpapiere, deren Anschaffungskosten dem Kreditinstitut nicht bekannt sind (z.B. durch Depotübertrag ohne Nachweis der tatsächlichen Anschaffungskosten). Hier erfolgt eine pauschale Ermittlung der Anschaffungskosten gem. § 93 Abs. 4 EStG. Diese fließen nicht in den gleitenden Durchschnittspreis ein; es besteht keine Endbesteuerungswirkung und diese Wertpapiere (unsauberer Steuertopf) können nicht im Verlustausgleich durch direktanlage.at berücksichtigt werden (siehe Informationen „Steuertöpfe).
Pauschale Anschaffungskosten werden ermittelt, wenn bei Depotzugang durch Wertpapierübertrag oder durch Einbringung von physischen Wertpapieren die tatsächlichen oder die steuerlichen Anschaffungskosten dem übernehmenden Kreditinstitut nicht nachgewiesen werden. Ebenso werden Anschaffungskosten pauschal ermittelt, wenn bei der Depotentnahme oder beim Wertpapierübertrag zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Depot kein Kurswert vorhanden ist. Pauschal angesetzte Anschaffungskosten haben keine Endbesteuerungswirkung und werden im Verlustausgleich durch die Bank nicht berücksichtigt. Der Anleger kann die tatsächlichen Anschaffungskosten im Rahmen seiner Veranlagung nachweisen. AUSNAHMEFALL: Zu einer pauschalen Ermittlung der Anschaffungskosten kann es nur bei Depotüberträgen oder physischen Einlieferungen kommen und dies nur, wenn die Anschaffungskosten nicht nachgewiesen oder übermittelt werden.
Die Anschaffungskosten sind nicht bekannt:
  • Gemeiner Wert (= aktueller Kurs) zum Zeitpunkt der Depoteinlage, vermindert um 0,5% für jeden seit der Depoteinlage und dem 01.01.2011 vergangenen Monat. Der 01.01.2011 dient als Basis für Aktien, Investment- und Immobilienfonds; der 01.04.2012 dient als Basis für sonstige Wertpapiere und verbriefte Derivate. Mindestens anzusetzen ist der halbe gemeine Wert zum Zeitpunkt der Depoteinlage.
  • Beispiel: A legt am 15.10.2012 eine Aktie mit unbekannten Anschaffungskosten auf sein Depot ein. Der gemeine Wert (= aktueller Kurs) zum Zeitpunkt der Depoteinlage ist 100 Euro. Als Anschaffungszeitpunkt wird der 01.01.2011 angenommen. (21 Monate Behaltedauer; daher Reduzierung der pauschalen Anschaffungskosten um 10,5%). Die pauschal ermittelten Anschaffungskosten betragen 89,50 Euro.

Die Anschaffungskosten sind nicht bekannt und es ist kein Kurswert bei Depotzugang vorhanden:
  • Sind bei Depotzugang die Anschaffungskosten nicht bekannt und es ist kein Kurs- oder Handelswert vorhanden, können bei Depotzugang keine Anschaffungskosten errechnet werden. Beim Verkauf erfolgt ein Abzug der KESt auf Kursgewinne in Höhe von 27,5% des halben gemeinen Wertes zum Zeitpunkt des Verkaufes oder sonstigen Ausscheidens aus dem Depot ohne Nachweis einer Schenkung.

Die Anschaffungskosten sind bekannt und es ist kein Kurswert bei Depotabgang vorhanden:
  • Bei Depotzugang sind die tatsächlichen Anschaffungskosten bekannt oder sie wurden nach § 93 ABs 4 EStG ermittelt. Bei Depotentnahme wird das Wertpapier nicht mehr gehandelt und der gemeine Wert kann nicht festgestellt werden. Der gemeine Wert wird mit den doppelten Anschaffungskosten angenommen.

Die Anschaffungskosten sind nicht bekannt und es ist kein Kurswert bei Depotabgang vorhanden:
  • Bei Depotzugang waren die tatsächlichen Anschaffungskosten nicht bekannt und beim Depotgang wird das Wertpapier nicht gehandelt. Bei Depotentnahme beträgt die Bemessungsgrundlage Null, daher kein KESt-Abzug. Bei pauschal ermittelten Anschaffungskosten ist die Steuerabgeltungswirkung ausgeschlossen. Ebenso sind pauschal ermittelte Anschaffungskosten vom Verlustausgleich durch das Kreditinstitut ausgenommen.

Bei Überträgen ist daher immer auf ordnungsgemäß ausgefüllte Formulare zu achten.
Die Entnahme oder das sonstige Ausscheiden aus dem Depot gilt gem. § 27 Abs 6 EStG als Veräußerung (Abzug der KESt auf Kursgewinne). Eine Ausnahme bildet der Auftrag zur Übermittlung der Anschaffungskosten bzw. der Nachweis einer unentgeltlichen Übertragung. Daher ist beim Auftrag zum Wertpapierübertrag zu Hellobank BNP Paribas Austria AG zu beachten, dass an das abgebende Institut auch der Auftrag erteilt wird, die Anschaffungskosten zu übermitteln. Bei Weitergabe der Anschaffungskosten bei Eigenübertrag oder bei Schenkung erfolgt beim abgebenden Kreditinstitut kein Abzug der KESt auf Kursgewinne bei Neubeständen; Altbestände bleiben erhalten und die ursprünglichen Anschaffungskosten werden beim übernehmenden Kreditinstitut fortgeführt. Das Formular zum Wertpapierübertrag ist entsprechend auszufüllen.

Eigenüberträge (vollkommen idente Depotinhaber)
 
  • Depotübertrag auf ein anderes Depot desselben Steuerpflichtigen bei Hellobank BNP Paribas Austria AG (hier werden immer automatisch die Anschaffungskosten übernommen).
  • Depotübertrag von einem anderen inländischen Depot desselben Steuerpflichtigen auf ein Depot bei Hellobank BNP Paribas Austria AG (Entbindung vom Bankgeheimnis für die Übermittlung der Anschaffungsdaten am Formular bitte ankreuzen).
  • Depotübertrag von einem anderen ausländischen Depot desselben Steuerpflichtigen auf ein Depot bei Hellobank BNP Paribas Austria AG (der Depotinhaber fordert von der ausländischen depotführenden Stelle eine Bestätigung mit den Anschaffungskosten an).
  • Depotübertrag von Hellobank BNP Paribas Austria AG auf ein Depot desselben Steuerpflichtigen auf eine andere inländische depotführende Stelle (Entbindung vom Bankgeheimnis für die Übermittlung der Anschaffungsdaten am Formular bitte ankreuzen).
  • Depotübertrag von Hellobank BNP Paribas Austria AG auf ein Depot desselben Steuerpflichtigen auf eine andere ausländische depotführende Stelle (nur der Auftrag zur Übertragung der relevanten Daten – Name, Steuernummer, übertragene Wertpapiere, übernehmende depotführende Stelle – verhindert den Abzug der KESt auf Kursgewinne; der Auftrag zur Übermittlung der Daten an das Finanzamt kann am Formular angekreuzt werden).

Wenn keine Zustimmung zur Datenübermittlung an das übernehmende Kreditinstitut oder an das Finanzamt vorliegt, ist zwingend zum Zeitpunkt der Depotübertragung vom abgebenden inländischen Kreditinstitut der Abzug der KESt auf Kursgewinne vorzunehmen. Die Einbuchung beim übernehmenden Kreditinstitut erfolgt zu pauschal bewerteten Anschaffungskosten gem. § 93 Abs 4 EStG. Keine Endbesteuerungswirkung und keine Berücksichtigung beim Verlustausgleich durch die Bank beim übernehmenden Kreditinstitut möglich. Die Ausnahmebestimmungen gelten nur, wenn sich die unbeschränkte Steuerpflicht des Anlegers nicht ändert.

Überträge auf das Depot eines anderen Steuerpflichtigen
 
  • Unentgeltliche Übertragungen von einer inländischen depotführenden Stelle zu Hellobank BNP Paribas Austria AG führen zu keinem KESt-Abzug bei der abgebenden depotführenden Stelle, wenn der abgebenden depotführenden Stelle die unentgeltliche Übertragung anhand geeigneter Unterlagen nachgewiesen wird. Ab 01.04.2012 gelten lt. KESt-Erlass nur der Einanwortungsbeschluss, der Notariatsakt und die Schenkungsmeldung gem. § 121 BAO (Betragsbeschränkungen lt. Schenkungsmeldegesetz gelten hier nicht) als geeignete Unterlagen.
  • Unentgeltliche Übertragungen von einer inländischen depotführenden Stelle zu Hellobank BNP Paribas Austria AG führen zu keinem KESt-Abzug bei der abgebenden depotführenden Stelle, wenn der Steuerpflichtige die abgebende depotführende Stelle beauftragt, dem Finanzamt seinen Namen, seine Steuer- oder Sozialversicherungsnummer, die übertragenen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten und jene Stelle mitzuteilen, auf die die Übertragung erfolgt.

Wenn kein geeigneter Nachweis zur unentgeltlichen Übertragung oder kein Auftrag zur Meldung an das Finanzamt vorliegt, ist zwingend zum Zeitpunkt der Depotübertragung vom abgebenden inländischen Kreditinstitut der Abzug der KESt auf Kursgewinne vorzunehmen. Die Einbuchung beim übernehmenden Kreditinstitut erfolgt zu pauschal bewerteten Anschaffungskosten gem. § 93 Abs 4 EStG. Keine Endbesteuerungswirkung und keine Berücksichtigung beim Verlustausgleich durch die Bank beim übernehmenden Kreditinstitut möglich. Die Ausnahmebestimmungen gelten nur, wenn sich die unbeschränkte Steuerpflicht des Anlegers nicht ändert.

Überträge auf das Depot eines anderen Steuerpflichtigen (ohne Schenkung, aber Ermächtigung zur Datenweitergabe)
 
  • Übertrag auf das Depot eines anderen Steuerpflichtigen von einer inländischen depotführenden Stelle zu Hellobank BNP Paribas Austria AG ohne Nachweis der Unentgeltlichkeit, aber mit Auftrag zur Weitergabe des gemeinen Wertes zum Zeitpunkt der Entnahme, führen zum Abzug der KESt auf Kursgewinne für Wertpapier-Neubestände beim abgebenden Kreditinstitut. Die Einbuchung beim aufnehmenden Kreditinstitut erfolgt beim Neubestand zum gemeinen Wert zum Zeitpunkt der Entnahme als Anschaffungskosten (sauberer Steuertopf); der Altbestand bleibt erhalten. Hier ist der Auftrag zur Weitergabe des gemeinen Wertes zum Zeitpunkt der Entnahme am Formular Wertpapier Übertrag anzukreuzen.

Dies hat gegenüber einem Übertrag ohne Datenweitergabe den Vorteil, dass zusätzlich zum Erhalt der Altbestandseigenschaft die Neubestände endbesteuert sind (sauberer Steuertopf) und dass die Werte in den automatischen Verlustausgleich durch Hellobank BNP Paribas Austria AG einfließen.
 
  • Bei Überträgen auf das Depot eines anderen Steuerpflichtigen von Hellobank BNP Paribas Austria AG zu einer anderen depotführenden Stelle kann ohne Nachweis der Unentgeltlichkeit ebenfalls durch Ankreuzen am Formular die Einbuchung zum gemeinen Wert der Entnahme als Anschaffungskosten beauftragt werden.
Bei Einzelinhaberdepots werden sämtliche Depots eines Depotinhabers bei Hello bank! im Verlustausgleich berücksichtigt. Treuhanddepots, Depots im Betriebsvermögen und Gemeinschaftsdepots sind vom automatischen Verlustausgleich durch das Kreditinstitut ausgenommen.
  • Realisierte Kursgewinne und -verluste von Wertpapier-Neubeständen (sauberer Steuertopf)
  • Dividendenzahlungen aus Aktien (Alt- und Neubestand); bezogen ab 01.04.2012 (alle Steuertöpfe)
  • Ausschüttungsgleiche Erträge von Investmentfonds (Alt- und Neubestand) mit Ausnahme der Altbestand-Anleihen-Kuponzahlungen auf Fondsebene; bezogen ab 01.04.2012 (alle Steuertöpfe)
  • Kuponzahlungen aus Anleihen (Neubestand); bezogen ab 01.04.2012 (alle Steuertöpfe)
Der Verlustausgleich kann nur je Kalenderjahr erfolgen. Ein Verlustvortrag in Folgejahre ist nicht erlaubt.
Seit 01.01.2013 erfolgt ein laufender Verlustausgleich durch die Bank. Die Verlustaufrollung wird nach jeder Abrechnung durchgeführt und die daraus resultierenden KESt-Gutschriften laufend nach jeder Abrechnung am Verrechnungskonto gutgeschrieben. Die Verlustaufrollung erfolgt für in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Privatanleger für sämtliche Einzelinhaberdepots eines Anlegers.
Depots bei mehreren Banken:
Die Bescheinigung über den Verlustausgleich gem. § 96 Abs. 4 EStG kann spesenfrei angefordert werden. Diese Bescheinigung wird ab 07.04.2015 für das Kalenderjahr 2014 ausgestellt. Wenn ein Anleger Wertpapierdepots bei mehreren Banken unterhält, ist die Bescheinigung über den Verlustausgleich gem. § 96 Abs. 4 EStG erforderlich, damit gegebenenfalls eine Verrechnung von nicht ausgeglichenen Verlusten bei einem Kreditinstitut mit rückerstattungsfähigen KESt-Abzügen bei einem anderen Kreditinstitut im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung des Anlegers eingefordert werden kann.

Gemeinschaftsdepots:
Der automatische Verlustausgleich durch die Bank ist gem. § 93 Abs. 6 Z. 4 lit. d für Depots mit mehreren Depotinhabern gesetzlich ausgeschlossen. Bei Gemeinschaftsdepots kann der Verlustausgleich nur im Rahmen der Einkommensteuerveranlagungen der Anleger erfolgen. Eine Übersicht über die erzielten Kursgewinne und Kursverluste und über die bezogenen Erträge senden wir gerne auf Wunsch per Post zu (Spesen 10,00 Euro zzgl. USt. für die Übersicht über die erzielten Kursgewinne und Kursverluste und über die bezogenen Erträge bei Gemeinschaftsdepots).




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